Zuckermais

 

Unser Zuckermais wird, den Prinzipien des biologischen Landbaus folgend, weitgehend händisch angebaut und mit Hilfe von Nützlingskulturen vor Schädlingen bewahrt.

Im Abstand von jeweils zwei Wochen wird der Zuckermais im Zeitraum von April bis Juni gesät. Durch diese unterschiedlichen Aussaatzeiten können wir später möglichst lange und durchgängig reifen Zuckermais ernten. Die Ernte geschieht von Hand, wobei die grünen Blätter am Kolben bleiben, um den Geschmack und die Frische zu erhalten. Je nach Witterung beginnt unsere Ernte zwischen Mitte Juli und endet Ende September.

 

Der Großteil unseres Zuckermaises wird mit dem ‚Biokistl’ unseres Partners Biohof Adamah ausgeliefert.

Gerne verkaufen wir unseren Zuckermais ab Hof nach Vorbestellung unter 0650/5000516

 

             

 

                                                        

 

Auszug von Prof. Hademar Bankhofer's Webseite:

 

Prof. Hademar Bankhofer

Jung & fit mit Mais

Prof. Bankhofer meldet sich vom Mais-Feld des Biobauern Johannes Mühl in Parbarsdorf im Marchfeld/NÖ, der sich vor allem für den Anbau von Zuckermais engagiert.

Er verwendet keine Spritzmittel für seinen Biomais, sondern setzt biologische Waffen ein: eine Mini-Wespenart, die die Würmer, die den Mais zerstören und ungenießbar machen, fressen.
Mais-Essen ist jetzt sehr sinnvoll, denn Mais bringt viele Vorteile für unsere Gesundheit.

Was macht denn den Mais so wertvoll für unsere Gesundheit?

Prof. Bankhofer: Mais hat viele wertvolle Inhaltstoffe:

  • Er ist reich am Nerven-Vitamin B1, auch Thiamin genannt. Kein anderes Getreide oder Gemüse hat soviel Vitamin B1. 100 Gramm haben 150 Milligramm

  • Wer Mais ißt, hat starke Nerven, ist geistig fit und besser gelaunt. Das Vitamin B1 verwandelt Kohlenhydrate in Glukose. Und die sind eine wichtige Energie-Nahrung für unsere Gehirn- und Nervenzellen. Ohne Glukose-Nachschub ist man bald sehr müde, lustlos und gereizt. Mais-Essen kann das verhindern.

  • Und damit das Vitamin 1 so aktiv arbeitet, braucht es als Helfer das Spurenelement Mangan. Und speziell Mais hat entsprechende Mengen davon. Mais wird daher zu einem hervorragenden natürlichen Beruhigungsmittel für gute Konzentration.

  • Im Mais ist auch viel Vitamin B5 für Stressabwehr enthalten.

  • Ebenso Folsäure, ein wertvoller Schutz für Herz und Kreislauf gegen einen zu hohen Homocystein-Spiegel.

  • Im Mais finden wir reichlich Magnesium fürs Herz und das Spurenelement Zink für die Immunkraft und gute Laune.

Aus den Keimen der Maiskörner wird ja auch Öl gepreßt: das Maiskeimöl. Das ist ebenfalls interessant für die Ernährung.

Prof. Bankhofer: Maiskeimöl hat zwei wertvolle Komponenten:

  • Die hohen Konzentrationen von ungesättigten Fettsäuren beugen der vorzeitigen Adernverkalkung vor, bauen die Energie in unseren Zellen auf und aktivieren die Geschlechtsdrüsen.

  • Außerdem enthält der Maiskeim extrem viel Vitamin E fürs Jungleiben und für Vitalität. Dazu kommt noch das seltene Vitamin K, das für die Blutgerinnung so wichtig ist.

Es ist also sehr gesund, Salate mit Maiskeimöl anzurichten. Zum Beispiel hat man in Kurzentren die Erfahrung gemacht, dass Rheuma-Patienten durch Mais und Maiskeimöl weniger Beschwerden haben. Das ist zweifellos auf das natürliche Nahrungs-Vitamin E zurückzuführen.

Wenn man regelmäßig Mais und Maiskeimöl in den Speiseplan einbaut, kann man eine Menge für die Gesundheit tun. Mais und Maiskeimöl sind in gewissem Sinne eine Naturarznei: Man stärkt die Nerven, verbessert die Gehirnarbeit und die Konzentrationsfähigkeit.
Man ist nicht so leicht anfällig für Stress und verbessert seine Stimmung. Man verbessert die Sauerstoff-Aufnahme des Körpers, kurbelt die Blutbildung an, stärkt das Immunsystem und hilft, dass Haut und Haar attraktiver und gesünder werden.

Es gibt Menschen, denen sollte man ganz besonders empfehlen, so oft wie möglich Mais zu essen: Schulkinder und heranwachsende Jugendliche verbrauchen viel Energie, weil sie wachsen. Sie haben einen höheren Bedarf an Vitaminen ,Mineralstoffen und Spurenelementen.
Der Mais hat einen großen Vorteil: Bereits 40 Minuten nach dem Essen zeigt er Erfolg, gibt dem Gehirn und den Nerven schnelle Kraft.

Ideal ist Mais auch für jene Menschen, die das Kleber-Eiweiß in unseren Getreidesorten Weizen, Roggen,Hafer und Gerste nicht vertragen und allergisch darauf reagieren. In einer glutenfreien Diät ist Mais so wichtig wie Hirse und Reis.
Auch für Diabetiker und für alle, die abnehmen wollen, ist Mais ideal: Er braucht sehr lange zur Verdauung und macht für lange Zeit satt. Dadurch gelangt auch sein Zucker nur sehr langsam ins Blut.

Es gibt aber auch Menschen, die auf Mais verzichten sollten: All jene,die zu Magen- und Darm-Beschwerden neigen. Vor allem im ganzen Korn ist Mais schwer verdaulich. Vor allem abends sollte man eine Speise mit Mais meiden.

Außerdem sollte man sich über einen langen Zeitraum nicht nur mit Mais allein ernähren. Man sollte auch andere Getreidesorten einsetzen.
Mais enthält etwa 9 Prozent Eiweiß. Dieses enthält nur wenig von den lebenswichtigen Aminosäuren. Vor allem sind zu wenig Tryptophan und Lysin enthalten. Außerdem enthält er wenig vom B-Vitamin Niacin, auch B3 genannt.
Das führt dazu, dass man, wenn man sich immer nur mit Mais ernährt, die Haut -Erkrankung Pellagra bekommt und einen aufgeblähten Bauch, weil Nährstoffe fehlen.

Wir alle kennen die Bilder von Kindern und Erwachsenen in armen Bevölkerungsschichten in Südamerika und Afrika,wo Mais das Hauptnahrungmittel ist.
Diese Symptome können zum Beispiel nicht auftreten, wenn man die Gelegenheit hat und zum Mais etwas Fleisch oder frische Milch konsumieren kann. Oder Bohnen und Paradeiser.
Damit darauf nicht vergessen wird, haben die Indianer vor Jahrtausenden Mais, Bohnen und Paradeiser gemeinsam auf einem Feld angebaut.

Wenn man Mais für die Gesundheit nützen will, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung.

  • Ganze, zarte, junge, noch kleine Maiskörner gekocht, mit Marinade angerichtet, ergeben einen köstlichen Salat.

  • Diese Maiskörner sind auch herrlich gedünstet in einer Gemüsepfanne. Man findet sie daher auch in gemischten Tiefkühl-Gemüsen.

  • Man kann die gekochten Körner auch pürieren und zu Soßen, Suppen oder zu einem Brei verarbeiten.

  • Es gibt Maisgries auch Polenta genannt. Polenta wird bei uns immer beliebter als Beilage in vielen Restaurants und Haushalten. In Italien istdas eine sehr beliebte Beilage.

  • Aus Maismehl kann man Maisbrot backen.

  • Aus einer bestimmten Maisart - man nennt ihn Pop-Mais - kann man Pocorn herstellen. Das Maiskorn springt auf und wird zu einer weißen knusprigen Flocke, die man gesalzen oder gezuckert genießen kann.

Eine beliebte Mais-Speise sind die morgendlichen Corn-Flakes. Der Name - wie auch beim Pop-Corn - kommt davon, dass man in den USA Mais als Corn bezeichnet, während wir unter Korn Roggen,Gerste und Weizen verstehen.
Corn-Flakes bestehen - was wenige wissen - ausschließlich aus Mais.Wir sollten Corn-Flakes ohne Schokolade und ohne Zucker wählen. Das ist gesünder.

Corn-Flakes und Popcorn haben einen hohen Anteil am Nerven-Vitamin B1, auch Thiamin genannt. In 100 Gramm haben wir 150 Milligramm B1. Das findet man in keinem anderen Getreide oder Gemüse.
Das bedeutet: Wer Cornflakes oder Popcorn isst, der stärkt damit die Nerven, holt sich Kraft gegen Stress. Zugleich aber liefert man damit dem Gehirn enorme Energie. Die Kohlenhydrate aus Popcorn und Cornflakes werden vom Vitamin B1 in Glukose umgewandelt. Und die Glukose sorgt dafür, dass wir nicht müde werden, dass wir gut denken und uns konzentrieren können.

Wer Popcorn und Cornflakes isst, der sorgt auch dafür, dass man nicht zu hektisch durchs Leben geht und Ruhe bewahrt. Dafür sorgt das Spurenelement Mangan, von dem sich große Mengen im Mais befinden.
Wer Popcorn und Cornflakes isst,der stärkt auch Herz und Kreislauf, denn man tankt damit auch viel Folsäure, Vitamin E und Magnesium. Und da sich auch viel vom Spurenelement Zink im Mais befindet, tut man auch etwas zur Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte.

Ja,und dann dürfen wir bei der Zubereitung von Mais nicht die klassische Art vergessen. Ein frischer, junger zarter Maiskolben wird geputzt, von den Blättern und den Fäden befreit und in Wasser 15 Minuten gekocht. Nicht salzen, sonst werden die Maiskolben zu hart.
Man gibt eine Prise Zucker dazu. Die weichgekochten Maiskolben werden noch heiß mit etwas Butter bestrichen, mit etwas Pfeffer und Salz bestreut. Und dann nagt man sie einfach ab.

Nützen Sie die Zeit der frischen Maiskolben. Sie tun damit auch etwas für Ihre Gesundheit. Und dazu wieder mein Rat: Probieren Sie es doch einfach einmal aus !

 

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